Wintersportverein Großkarolinenfeld e.V.
         
 

Satzung


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein, mit Sitz in Großkarolinenfeld, führt den Namen "Wintersportverein Großkarolinenfeld e.V.".

Das Geschäftsjahr ist vom 01.01. bis zum 31.12. des Kalenderjahres.

§ 2 Mitgliedschaft in Verbänden

Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Ski Verband e.V. im Bayerischen Landessport - Verband e.V., und erkennt dessen Satzungen und Ordnungen an.

Die Vereinsjugend soll den Beitritt in die Vereinsjugend im Bayerischen Landessport - Verband e.V. anstreben. Sie ist außerdem berechtigt, weiteren Jugendorganisationen beizutreten.

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein dem Bayerischen Landes - Sportverband, dem Fachverband Ski und dem für ihn zuständigen Finanzamt für Körperschaft an.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Der Zweck des Vereins

Der Vereinszweck besteht in der Pflege des Wintersports aller Art (z.B.  Alpin, Snowboard, Langlauf etc.) und wird insbesondere verwirklicht durch:
  • Abhaltung von geordneten Turn-, Sport- und Spielübungen sowie von sportlichen Leistungen
  • Durchführung von Versammlungen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen sowie Wettkämpfen
  • Ausbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern, Helfern bzw. Trainern
  • Förderung und Ausbildung des Nachwuchs im Rahmen einer offenen Jugendarbeit

§ 5 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die schriftlich beim Vorstand um den Beitritt nachsucht. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.

Die Beitrittserklärung Minderjähriger bedarf der Unterschriften der gesetzlichen Vertreter. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung an die nächste Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

Die Mitgliedschaft endet durch Streichung von der Mitgliederliste, Austritt, Ausschluss oder Tod. Der dem Vorstandschaft gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres möglich.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt, in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße schuldig gemacht hat.

Wer innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger, schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist, kann von der Mitgliedsliste gestrichen werden.

Über den Ausschluss befindet mit einfacher Mehrheit die Vorstandschaft. Vor der Beschlussfassung ist das auszuschließende Mitglied zu hören. Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die nächste Mitgliederversammlung zu. Die Ausschließungsgründe sind dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen.

§ 6 Organe des Vereins

Vereinsorgane sind:

  • die Vorstandschaft
  • die Mitgliederversammlung

Die Tätigkeit in allen Organen ist ehrenamtlich.

§ 7 Die Vorstandschaft

Die Vorstandschaft des Vereins besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, dem sportlichen Leiter, dem Kassierer, dem Schriftführer und dem Jugendleiter. Die Ausübung mehrerer Vorstandsämter ist soweit zulässig, dass die Vorstandschaft aus mindestens fünf Personen besteht. Der erste und zweite Vorstand darf nicht in einer Person zusammengefasst werden. Die Mitglieder der Vorstandschaft müssen Mitglieder im Verein sein.

Der jeweilige Jugendleiter wird gemäß der Jugendordnung von der Vereinsjugend - Mitglieder bis zum vollendeten 27. Lebensjahr - in der Jugendversammlung gewählt.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden oder durch den 2. Vorsitzenden vertreten. Beide sind einzelvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis des Vereins gilt, dass der 2. Vorsitzende im Falle der Verhinderung des 1. Vorsitzenden zur alleinigen Vertretung berechtigt ist.

Die Vorstandschaft wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren einzeln gewählt. Sie bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung der nächsten Vorstandschaft im Amt. Für den Fall, dass ein Mitglied der Vorstandschaft vor Ablauf der Amtszeit ausscheidet, ist der verbleibende Vorstand berechtigt eine Person hinzu zu wählen, die das vakante Amt bis zum Ablauf der regulären Amtszeit kommissarisch weiterführt.

Die Vorstandschaft fasst ihre Beschlüsse, die zu protokollieren sind, in Vorstandssitzungen. Die Einladungsfrist hierzu beträgt fünf Tage. Die Einladung kann schriftlich, telefonisch oder mündlich erfolgen. Die Einladung und Leitung der Sitzungen erfolgt durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden.

§ 8 Zuständigkeit der Vorstandschaft

Die Vorstandschaft ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Sie hat vor allem folgende Aufgaben:

  • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung mit Aufstellung der Tagesordnung
  • Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
  • Erstellung eines Jahresberichts und der Buchführung
  • Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern

Die Vorstandschaft darf Geschäfte mit Dritten, soweit zur Durchführung des Vereinszweckes überhaupt erforderlich, nur unter Beschränkung auf das Vereinsvermögen abschließen.

Der Kassier ist zu Auszahlungen nach Maßgabe der Beschlüsse des Vorstandes sowie zur Quittungsleistung über eingezahlte Beträge und Spenden ermächtigt.

§ 9 Die Mitgliederversammlung

In den ersten drei Monaten eines jeden Geschäftsjahres ist die ordentliche Mitgliederversammlung, mit einer Frist von zwei Wochen, mittels Brief zu berufen. Dabei  ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. In der Hauptversammlung haben Vorstand und Kassierer über das abgelaufene Geschäftsjahr mündlich zu berichten und Rechenschaft zu geben.

Die Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden.

Nach § 32 Absatz 2 BGB muss jeder Mitgliederversammlung ein ordentlicher Vorstandschaftsbeschluss vorausgehen.

In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied - auch Ehrenmitglieder - eine Stimme. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

  • Entgegennahme des Jahresberichtes der Vorstandschaft und Entlastung der Vorstandschaft
  • Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages
  • Wahl und Abberufung der Mitglieder der Vorstandschaft
  • Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins. Beschlüsse über Änderung der Satzung bedürfen der ¾ Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen. Zur Änderung des Vereinszweck ist die Zustimmung aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.
  • Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrages sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss der Vorstandschaft und allgemeine Beschwerden
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • Wahl von zwei Kassenprüfern für die Dauer von zwei Jahren

Über Anträge und Beschlüsse in der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Dies ist vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Das Protokoll muss enthalten:

  • Ort und Tag der Versammlung
  • Namen des Versammlungsleiters und des Protokollführers sowie deren Unterschriften
  • Zahl der erschienenen Mitglieder
  • Abstimmungs- und Wahlergebnisse
  • Vor- und Familienname, Beruf und Anschrift der gewählten Personen

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Sie entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Eine Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind zu berufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert.

Ferner ist die Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens 20 % der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangen.

Die Einberufung, Leitung und Protokollierung erfolgt wie in § 10 festgelegt.

§ 11 Jugendparagraph

Die Mitglieder bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres bilden die Vereinsjugend. Unberührt bleiben die Altersgruppen für Sportbestimmungen und Beitragsfestsetzung.

Die Vereinsjugend gibt sich eine Jugendordnung. Sie ist durch die Vorstandschaft zu bestätigen, wenn sie nicht gegen die Satzung oder deren Sinn und Zweck verstößt.

Die Jugend führt und verwaltet sich selbst nach Maßgabe der Vereinssatzung und der Jugendordnung. Die erforderlichen Mittel werden ihr im Rahmen des Haushaltsplanes vom Verein zur Verfügung gestellt. Sie entscheidet über deren Verwendung eigenständig; jedoch unter Beachtung der Vereinssatzung und der Jugendordnung.

Die Vorstandschaft ist berechtigt, sich über die Geschäftsführung der Jugend zu unterrichten. Sie muss Beschlüsse, die gegen die Satzung oder deren Sinn verstoßen oder ihnen widersprechen, beanstanden und zur erneuten Beratung zurückgeben. Werden sie nicht geändert, entscheidet die Vorstandschaft endgültig.

§ 12 Kooperationsmodelle/Sparten/Ordnungen

Die Vorstandschaft ist berechtigt, einen Kooperationsvertrag "Sport nach 1" zwischen Schule und Verein einzugehen.

Die Einführung einer Geschäfts-, Finanz- und Rechtsordnung, sowie die Bildung von Sparten und Einführung von Spartenordnungen sind zulässig.

§ 13 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck, und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist, schriftlich einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

In dieser Versammlung müssen 4/5 der Mitglieder anwesend sein und zur Beschlussfassung ist eine ¾ Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 4 Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.

In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben.

Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Amtsgericht schriftlich anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in § 3 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Zustimmung des zuständigen Finanzamtes.
Das nach Auflösung / Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks verbleibende Vermögen ist der Gemeinde Großkarolinenfeld mit der Maßgabe zu übertragen, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

§ 14 Haftungsbeschränkung

Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber nicht für Schäden, die bei der Ausübung des Sports, bei sportlichen Veranstaltungen, beim Besuch derselben oder bei einer sonstigen für den Verein erforderlichen Tätigkeit entstehen, also nicht für Unfälle, Diebstähle oder sonstige Schädigungen.

Dies gilt nicht, soweit ein Vereinsorgan den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat.

Ungeachtet des Haftungsausschlusses besteht für Vereinsmitglieder ein Schutz aus der Sportversicherung.

§ 15 Errichtung der Satzung

Die Satzung wurde in der Gründungsversammlung am 11.05.2001 errichtet und beschlossen. Die Satzung wurde gemäß einem Beschluss der Mitgliederversammlung vom 19.04.2002 im § 1 Satz 2 (Geschäftsjahr) geändert.


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